Voneinander lernen - Probleme im Alltag
Voneinander lernen - Probleme im Alltag
Dies ist der zweite Teil des Themas "Voneinander lernen", wenn ihr den ersten Blog noch nicht gelesen habt, solltet ihr das vorher tun. Es lohnt sich!
Als wir ankamen, war der Gemeinschaftsraum/die Küche bereits bis zum Bersten gefüllt. Überall waren schnatternde Schüler und aufgeregte Bewohner, denn was stand auf dem Plan? Genau, ein Ausflug in die Innenstadt!
Die Aufgabe bestand darin, die Schwierigkeiten im Leben dieser Menschen kennenzulernen und mit ihnen auf dem Weg durch die Stadt Selfies zu machen, welche dann am nächsten Tag besprochen werden würden.
Hierzu durften sich die Bewohner aussuchen, mit welchen Schülern sie gehen wollten. Im Endeffekt sind wir dann in Dreier- bis Fünfergruppen durch die Stadt geschlendert.
Die Aufgabe bestand darin, die Schwierigkeiten im Leben dieser Menschen kennenzulernen und mit ihnen auf dem Weg durch die Stadt Selfies zu machen, welche dann am nächsten Tag besprochen werden würden.
Hierzu durften sich die Bewohner aussuchen, mit welchen Schülern sie gehen wollten. Im Endeffekt sind wir dann in Dreier- bis Fünfergruppen durch die Stadt geschlendert.
Die Betreuer berichteten uns, dass die meisten Bewohner selbstständig in der Lage seien, in die Stadt zu gehen, um dort Kaffee zu trinken oder einkaufen zu gehen. Trotzdem bräuchten die meisten Hilfe beim Umgang mit Geld, da sie Probleme mit den Werten haben, so wurde uns erklärt.
Uns hat das selbstständige Leben der Bewohner positiv überrascht. Wir hatten wirklich angenommen, dass es nicht so wäre und die meisten Bewohner stärker auf Hilfe angewiesen seien.
In der Stadt haben wir unter anderem den Drogeriemarkt, die Bücherei und die Sparkasse besucht. Von hier holen die Bewohner jeden Monat gemeinsam mit ihren Betreuern ihr Geld ab, von dem sie dann jeden Montag einen Teil bekommen und diesen frei ausgeben können.
Aufgefallen ist uns, dass ein großes Problem für die meisten darin besteht, in Geschäften die Verkäufer anzusprechen und Fragen zu stellen.
Diese reagieren häufig mit Vorurteilen oder einfach unhöflich und unangemessen, wie es wahrscheinlich viele Menschen tun würden.
Die Selfies, die wir machen sollten, haben wir anschließend im Drogeriemarkt ausgedruckt. Diese werden morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück in der Wohngemeinschaft mit den Bewohnern, an einer Pinnwand aufgehängt, besprochen und bestaunt, so der Plan.
Unser Fazit: Die Menschen mit Behinderung, die wir kennenlernen konnten, kommen zwar sehr gut alleine im Alltag klar, doch freuen sie sich durchaus über jeden, der Interesse an ihnen zeigt und hilfsbereit, aber trotzdem nicht bevormundend ist und mit einem freundlichen Lächeln auf sie zugeht.
Daniela und Sophie
Kommentare
Kommentar veröffentlichen